Römerstrasse

Der Obere Hauenstein gehört zu den ältesten Passübergängen der Schweiz. Für die Römer war er Teil der Strasse von Aventicum nach Augusta Raurica und diente dem zivilen und militärischen Verkehr. Die „Römerstrasse“ von Langenbruck dürfte zwar nicht von Römern gebaut worden sein, aber eindrücklich ist sie trotzdem.

Eine Besichtigung der imposanten Reststücke der sogenannten „Römerstrasse“ lohnt sich. Du erreichst die in den Fels gehauene Strasse auf einem zum Teil steilen, aber gut beschilderten Weg von der Passhöhe des Oberen Hauensteins aus in etwa zehn Minuten.
Der «Howenstein» erscheint 1145 erstmals in Urkunden. Zwar fand man bei dem als „Römerstrasse“ bekannten, in den Fels gehauenen Karrenweg vor gut hundert Jahren eine Münze des römischen Kaisers Hadrian, dennoch dürfte der Hohlweg deutlich jünger sein. Nach alten Quellen wurden ungefähr im 14. Jahrhundert die Felsen ausgehauen, um die Durchfahrt grosser Wagen zu ermöglichen – so kam der Berg auch zu seinem Namen. Die „Hohle Gasse“ bei der Kräheck wurde bis zur Eröffnung einer neuen Streckenführung Mitte des 18. Jahrhunderts mit einer Seilhaspel betrieben, welche die Wagen sicherte und bergauf zog.In der Nähe der „Römerstrasse“ befindet sich heute eine überdachte Grillstelle.

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Römerstrasse

4438 Langenbruck